Blackstone entwickelt 3D-gedruckte Festkörperbatterien

BAAR, Schweiz - (17. September 2020) - Blackstone Resources AG (SWX: BLS) freut sich bekannt zu geben, dass sie nun einige Meilensteine ihrer prioritären 3D-Drucktechnologie zum Drucken von Lithium Festkörperbatterien erreicht hat.

Das Unternehmen hat über seine deutsche Tochtergesellschaft Blackstone Technology GmbH in die nächste Generation der Batterietechnologie investiert. Dazu gehören patentierte 3D-Drucktechniken und Forschungen zur Massenproduktion von Batterien, die nachweislich eine höhere Energiedichte und eine höhere Anzahl von Ladezyklen bieten.

Das 3D-Druckverfahren von Blackstone Technology bietet erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Batteriezellendesigns, die flüssige Elektrolyte verwenden. Dazu gehören:

  • deutlich geringere Kosten.
  • eine höhere Produktionsflexibilität in Bezug auf das Format der Zelle.
  • eine 20%ige Erhöhung der Energiedichte.

Darüber hinaus konnte durch den Einsatz dieser Technologie die Menge der Materialien, die keine Energie speichern wie z. B. Kupfer und Aluminium, um bis zu 10% reduziert werden. Diese Vorteile können unabhängig von der Elektrodenchemie erzielt werden.

Nachdem diese Technologie entwickelt und getestet wurde, ist Blackstone bereit für den nächsten Schritt. Um den höchsten Wirkungsgrad und die größte Hebelwirkung dieser 3D-Drucktechnologie zu erzielen, plant das Unternehmen, 3D-gedruckte Festkörper-Batteriezellen herzustellen.

Dies ist für die Entwicklung von Festkörperbatterien ein entscheidender Schritt.  Ein automatisierter 3D-Druck-Produktionsprozess kann bis zu 70% der traditionellen Investitionen bei der Herstellung von Festkörperbatterien einsparen. Festkörperbatterien sind zudem wesentlich robuster und sicherer.

Die ersten von der Blackstone Technology GmbH entwickelten Batterie-Prototypen sind bereits getestet worden. Das Unternehmen entwickelt nun die 3D-Drucktechnologie, die zum Drucken auch von Festkörperbatteriezellen für die Massenproduktion erforderlich ist.

Nach dem Abschluss eines umfangreichen Entwicklungsvertrages mit dem deutschen Fraunhofer-Institut werden bis zum ersten Quartal 2021 die ersten Prototypen für gedruckte Festkörperzellen getestet. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist eine deutsche Forschungsorganisation mit 72 Instituten, die über ganz Deutschland verteilt sind und sich jeweils auf verschiedene Bereiche der angewandten Wissenschaft konzentrieren. Es hat in diesen Entwicklungsprozess seine Kompetenz in den Bereichen Batterietechnologie und 3D-Druck eingebracht.

Durch die Herstellung dieser Prototypen wird der Nachweis erbracht, dass Blackstone Technology viele der für die Massenproduktion benötigten Batterieverbundwerkstoffe, Gehäuse und Festkörperelektrolyte drucken kann.

Holger Gritzka, Geschäftsführer der Blackstone Technology GmbH sagt: "Zusammen mit unseren bisherigen Entwicklungen in der 3D-Druck-Batterietechnologie ebnet diese Entwicklung den Weg für die Massenproduktion von Lithium Festkörper-Batteriezellen. Neben den großen Märkten wie der Automobilindustrie würden auch Schiffsanwendungen und neue 5G-Funknetzwerke von den Vorteilen profitieren, die 3D-gedruckte Festkörperzellen bieten können".

Blackstone Resources AG

Blackstone Resources ist eine Schweizer Holding mit Sitz in Baar, Kanton Zug und konzentriert sich auf die Batterietechnologie und den Batteriemetallmarkt. Darüber hinaus werden Raffinerien für Gold und Batteriemetalle errichtet, entwickelt und verwaltet. Dies bietet direkten Einfluss auf die Revolution der Batteriemetalle, die durch die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ausgelöst wird, die grosse Mengen dieser Metalle benötigen. Dazu gehören Kobalt, Mangan, Molybdän, Graphit, Nickel, Kupfer und Lithium. Blackstone Resources hat den neuen Batteriecode BBC entwickelt. Darüber hinaus hat Blackstone Resources ein Forschungsprogramm zu neuen Batterietechnologien für Festkörperbatterien und deren Herstellungsverfahren gestartet.


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