Blackstones Festkörperbatterieprojekt wird von Innosuisse gefördert

BAAR, Schweiz - (7. Dezember 2020) - Die Blackstone Resources AG (SWX: BLS) freut sich bekannt zu geben, dass die Schweizerische Innovationsagentur Innosuisse ihren Zuschussantrag genehmigt hat und 50 Prozent des Entwicklungsprojekts in Höhe von CHF 1.3 Mio. finanzieren wird. Diese Förderzusage hilft bei der Finanzierung der Entwicklung von Festkörperelektrolyten und dient zudem der Entwicklung einer anspruchsvollen Fertigungssimulation 4.0 von 3D-gedruckten Festkörperbatterien.

Ein Forschungskonsortium, bestehend aus Blackstone Resources (BLS), der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und der Berner Fachhochschule (BFH), wird die von der Empa entwickelte Synthese von Festkörperelektrolyten hochskalieren.

Die zu entwickelnde Festkörperbatterie kann wiederholte, zuverlässige und sichere Entladungen ermöglichen, ohne dass bei häufigem Gebrauch die Gefahr einer thermischen Entladung, einer Explosion oder Ausgasung besteht. Damit kann sie in Bereichen und Konstruktionen eingesetzt werden, die für andere Batterietypen bisher undenkbar waren. Dies eröffnet eine breite Palette von Anwendungen.

Die industrielle Produktion der nächsten Generation von Lithium-Ionen-Batterien mit Festkörperelektrolyten basiert auf dem Blackstone-eigenen 3D-Druckverfahren. Um die Produktion auf eine solide wissenschaftliche Grundlage zu stellen, wird die BFH ihr Know-how in der Produktionssimulation und -optimierung einbringen. Ziel ist es, nach der Umsetzung Batteriezellen für weniger als 80 Euro pro kWh herzustellen.

Die Blackstone Resources AG sieht Festkörperelektrolyte als eine Schlüsselkomponente für die nächste Generation der Batterietechnologie und wird diese Technologie in Zukunft unabhängig produzieren.

Diese Aktivitäten stehen in engem Zusammenhang mit den jüngsten Pressemitteilungen von Blackstone über die bisherigen Fortschritte der Blackstone Technology GmbH in Döbeln, Deutschland - einer Tochtergesellschaft von Blackstone Resources. Das Unternehmen hat durch seine Forschungs- und Entwicklungsprogramme sowohl für Festkörper- als auch für 3D-Druck-Batterietechnologien eine Reihe von Meilensteinen erreicht. In Verbindung mit Blackstones Zugang zu Batteriematerialien bilden diese bahnbrechenden Unternehmungen eine solide Grundlage für das Unternehmen, um eine wettbewerbsfähige Zellenproduktion in Europa aufzubauen.


Über Empa: Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa)

Die Empa, Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, ist eine interdisziplinäre Schweizer Forschungsinstitution für angewandte Materialwissenschaften und Technologie. Als Teil des ETH-Bereichs ist sie eine Institution des Bundes.

Über die BFH: Berner Fachhochschule (BFH)

Die Berner Fachhochschule (BFH) befindet sich in und um die Stadt Bern. Die Forschung an der BFH zeichnet sich durch eine starke Verbindung zwischen Praxis und Lehre und der Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur aus.

Die Forschungsgruppe Prozessoptimierung in der Fertigung am Institut für Intelligente Industrielle Systeme (i3s) konzentriert sich auf die Entwicklung innovativer, nachhaltiger und kosteneffizienter Lösungen für hochleistungsfähige, intelligente Industrieprozesse, insbesondere für Systeme zur Herstellung von Batteriezellen.

Blackstone Resources AG

Blackstone Resources ist eine Schweizer Holding mit Sitz in Baar, Kanton Zug und konzentriert sich auf die Batterietechnologie und den Batteriemetallmarkt. Darüber hinaus werden Raffinerien für Gold und Batteriemetalle errichtet, entwickelt und verwaltet. Dies bietet direkten Einfluss auf die Revolution der Batteriemetalle, die durch die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ausgelöst wird, die grosse Mengen dieser Metalle benötigen. Dazu gehören Kobalt, Mangan, Molybdän, Graphit, Nickel, Kupfer und Lithium. Blackstone Resources hat den neuen Batteriecode BBC entwickelt. Darüber hinaus hat Blackstone Resources ein Forschungsprogramm zu neuen Batterietechnologien für Festkörperbatterien und deren Herstellungsverfahren gestartet.


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