Batterie-Metalle sind wichtiger als elektrisch betriebene Fahrzeuge

4. September 2018

Ulrich Ernst, CEO Blackstone Resources

Ein Tesla zu fahren ist nicht zu vergleichen mit der Fahrt in einem anderen Wagen. Es war ein erhabenes und ruhiges Gleiten durch die französische Landschaft und das ohne jegliche Emissionen! Eine Woche später kurvte ich entlang der italienischen Riviera. Ich hielt kurz bei einer Tesla-Supercharger gleich in der Nähe eines Hafens an der Riviera mit Luxusyachten. Während mein Tesla geladen wurde, ass ich exzellenten mediterranen Fisch in einem mir bekannten tollen Restaurant.

Der Tesla fühlt sich nicht nur wie ein Luxusauto an: er ist auch eines! Ich glaube nicht, dass Tesla fähig ist, eine Massenproduktion zu bewerkstelligen. Die grossen Autohersteller werden wohl bald mit eigenen Produkten die Produktion von Tesla überschreiten. Aber ich denke, dass das nicht so wichtig ist. Tesla wird die Nische im Markt behalten sowie z.B. Apple es mit ihren Produkten macht.

Die Gesellschaft liegt meilenweit vor anderen Autoproduzenten was Beschleunigung, Geschwindigkeit und Reichweite betrifft, jedoch ist deren Technologie vermutlich zu teuer für eine Produktion in grossem Massstab. Der technische Fortschritt wird diesen Abstand natürlich verkleinern und wird die elektrischen Fahrzeuge für die Massen erhältlich machen. Deshalb wird die Entwicklung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen gemischt sein: vom Hybrid zu voll elektrisch betriebenen Fahrzeugen in welchen immer weiter entwickelte Kathoden aus diversen Metallmix eingebaut werden.  

Dies sind die Gründe warum Investoren den Batterie-Metall Markt genau beobachten sollten. Batterie-Metalle sind für Tesla’s Erfolgsgeschichte lebensnotwendig.

Den Batterie-Metallen ist es egal, welchen Weg die Revolution der elektrisch betriebenen Fahrzeuge einschlägt. Es ist ihnen egal, welcher Autohersteller gewinnt und welcher verliert. Sogar die verwendete Technology ist von kleiner Bedeutung. Die Nachfrage nach Batterie-Metallen wird exponentiell ansteigen. Die Tage des Ver-brennungsmotors sind gezählt. Bis zum Jahre 2030 wird die Zahl der mit Benzin und  Diesel hergestellten Fahrzeuge dramatisch fallen. Das BCG schätzt, dass der Anteil dieser Fahrzeuge weltweit von heute 95 % auf 52% im Jahre 2030 fallen wird. Zu bemerken ist, dass wird heute im Jahre 2018 sind: 2030 ist nur 12 Jahre entfernt!

Der kürzliche Rückgang der Preise für Batterie-Metalle kümmert mich wenig. Das Nachlassen der Nachfrage in der Demokratischen Republik Kongo liess die Kobalt-Preise um 15 % fallen, die von Lithium sogar um 20%; dies in den letzten 6 Monaten. Ich denke, dass der Wegfall eines Teils des Preis-Risikos der Batterie-Metalle zu begrüssen ist, da die Langzeit Nachfrage für die Produktion elektrisch betriebener Fahrzeuge den Markt vorwärts treiben wird.

Der Preis von Batterien könnte fallen dank der Gewinne in Effizienz in der Produktion. Jedoch wird der Anteil von Batterie-Metallen an den Kosten von Batterien ansteigen. Durch den starken Anstieg der Anzahl produzierter Fahrzeuge mit elektrischen Antrieb wird die Nachfrage das kurzfristige Nachlassen der Metallpreise auffangen.

Wollen Sie von diesem Megatrend profitieren, dann müssen Sie in Batterie-Metalle und somit in Blackstone Resources investieren. In den kommenden Jahrzehnten könnte sich der Mix von Batterie-Metallen ebenso ändern wie die Batterie-Kathoden selbst. Der technische Fortschritt wird den Besitz eines vernünftigen elektrisch betriebenen Fahrzeuges wie ein Tesla, erschwinglicher machen. Der genaue Mix von Batterie-Metallen und die angewendete Technologie werden bewirken, dass die voll elektrisch betriebenen Fahrzeuge effizienter und leistungsfähiger sein werden undderen Reichweite erhöht wird. Zudem verringert sich die Ladezeit.

Das Schöne an einer Investition in Batterie-Metallen ist, dass Sie auf diese Entwicklung nicht warten müssen. Wenn Sie Ihr Portfolio von Batterie-Metallen diversifizieren, wird die endgültige Zusammensetzung nicht viel bedeuten, sei es nordamerikanisches Kobalt, seltene Erden aus Norwegen, Mangan aus Kolumbien oder Molybdän aus der Mongolei.

Vergessen Sie also in elektrische Fahrzeuge zu investieren.

Es sind die Batterie-Metalle welche weit wichtiger sind!

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